8. STation „…jene, die verzeihen…“
Hauptplatz Dreifaltigkeitsstatue, 2620 Neunkirchen
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Strophe zum Anhören: Der Sonnengesang-Verzeihen
Gelobt seist du, mein Herr,
durch jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
und Krankheit ertragen und Drangsal.
Selig jene, die solches ertragen in Frieden,
denn von dir, Höchster, werden sie gekrönt werden.
Gedanken
Von dieser Strophe wissen wir genau, wo Franziskus sie geschrieben hat: Es war in San Damiano selbst.
Unser Ordensvater hat diese Zeilen nicht zufällig geschrieben. Er musste und wollte zwischen dem Bischof von Assisi und den Verantwortlichen der Stadt vermitteln, die in einem heftigen Streit miteinander verstrickt waren. Keine Seite wollte nachgeben, aus Sorge als Schwächling oder Verlierer dazustehen. Franziskus macht deutlich: Bei einem Streit kann es keinen Gewinner geben: Nur Verlierer. Deshalb entsendet Franziskus seine Mitbrüder, dass sie den Sonnengesang mit dieser Strophe über das Verzeihen vortragen. Die Wirkung blieb nicht aus: Man legte den Streit bei und es herrschte wieder Frieden!
Unser Ordensvater macht deutlich: Verzeihen können wir nur, wenn wir getragen sind aus der Liebe Gottes!
Kurze Impulsfragen:
- Fällt es mir leicht zu vergeben?
- Wo bin ich nachtragend, wo reibe ich mich innerlich auf?
- Wo könnte ich in meiner Umgebung vermitteln, dass Vergebung geschenkt und Frieden herrschen kann?
Flyer Übersicht Sonnengesangsweg
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