4. Station „…durch den Wind…“


 

Stadtpark beim Pflege- und Betreuungszentrum Neunkirchen
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Strophe zum Anhören: Der Sonnengesang-Wind 

Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken
und heiteren Himmel und jegliches Wetter,
durch das du deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.

Gedanken

Nach der Betrachung von Sonne und Gestirnen geht Franziskus, nun ein wenig Richtung Erde hinunter. Er lobt Gott für den Wind, die Luft, die wir zum Atmen brauchen, die Wolken, den Himmel und jegliches Wetter.

Das Deutsche unterscheidet nicht zwischen Himmel im atmosphärischen Sinn und Himmel als Ort der Seligkeit: Das Englische kennt „sky“ und „heaven“. Und doch nennt Franziskus den Wind als Ersten. Sicherlich um die abwechselnde Reihenfolge zwischen „Bruder“ und „Schwester“ am Beginn jeder Strophe beizubehalten (vorher hatte er noch Schwester Mond gepriesen, jetzt Bruder Wind). Aber der Wind ist auch Sinnbild für den Heiligen Geist.

Der Geist, wie es die Bibel sagt, weht, wo er will. Er treibt an, er erfüllt, er bestärkt, er richtet auf, er entfacht das Feuer des Lebens und des Glaubens. Ohne den Heiligen Geist wären wir antriebslos und bewegungslos. Er ist die Kraft, die Christus uns verheißen hat. Um diese Gabe sollen wir immer bitten, um im übertragenen Sinne, die Wolken der Gnade über uns zu bringen und sie herabregnen zu lassen.

Wir wollen nun in Stille um diese Gabe bitten. Spüren wir seine Gegenwart. Erbitten wir, dass er bei uns bleibt, dass er die Glut der Gnade in uns entfache, die vielleicht manchmal durch die Asche der Sorge und der Ängste zu ersticken droht.

 

Kurze Impulsfragen:

  • Wo bräuchte es in meinem Leben einen neuen Wind, der antreibt und erfrischt?
  • Bete ich eigentlich jemals um die Kraft des Heiligen Geistes?
  • Wo merke ich in meinem Leben, dass ich antrieblos und ohne Freude bin?

 

Flyer Übersicht Sonnengesangsweg

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