3. STation „…durch Mond…“
Triester Straße 41, 2620 Neunkirchen
(auf die Adresse klicken für den Routenplaner)
Strophe zum Anhören: Der Sonnengesang- Mond
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Schwester Mond und die Sterne;
am Himmel hast du sie gebildet,
hell leuchtend und kostbar und schön.
Gedanken
In einem Kanon aus Taizé „Im Dunkel dieser Nacht“ wird besungen, wie das Licht Gottes aufstrahlt und uns den Weg weist. In der dritten Strophe des Sonnengesangs betrachtet Franziskus diese nächtlichen Lichter: Den Mond und die Sterne. Seit Alters her sind sie Wegweiser für den Menschen. Und der Mond, den Franziskus als Schwester bezeichnet, beeinflusst unser menschliches Leben mehr, als wir uns vielleicht bewusst sind. In der Betrachtung dieses Erdtrabanten wächst in manchen Menschen die Sehnsucht, ins Weite aufzubrechen. Leben wir diese Sehnsucht, in die Weite Gottes aufzubrechen?
Selbst im Dunkel können wir, wenn der Mond leuchtet, sehen. Können uns an den Sternen orientieren, um den rechten Weg zu finden und die Richtung unseres Gehens zu bestimmen. Wenn wir so wollen, sind Mond und Sterne ein natürlicher Kompass für unser Leben. Im übertragenen Sinn können wir durch einen Kompass nachdenken, was in unserem Leben den Weg und die Richtung bestimmt: Welche Werte, welche Personen, welche Ereignisse?
Aber auch nachdenken, was den Lebenskompass stören könnte und falsch anzeigen lässt. Nehmen wir uns bewusst Zeit, um zu überlegen, wie wir Hindernisse und Störfaktoren aus unserem Leben mit Gottes Hilfe verbannen können.
Kurze Impulsfragen:
- Wodurch lasse ich mich in meinen Entscheidungen beeinflussen?
- Wie sehr nehme ich mir Zeit, um im Gebet den Willen Gottes für mein Leben zu erfragen?
- Nütze ich die Sakramente, um meinem Leben Ausgeglichenheit zu schenken?
Flyer Übersicht Sonnengesangsweg
Bei dieser Stationen danken wir folgendem Sponsor:
