1. Station „Höchster, Allmächtiger, Guter Herr“
Josef-Graf-Straße, 2620 Neunkirchen
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Strophe zum Anhören: Der Sonnengesang – Refrain Höchster, allmächtiger
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre
und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.
Gedanken
Franziskus beginnt mit einem Lobpreis an den Schöpfer. Er macht verständlich, dass Gott über allem steht, aber gleichzeitig auch in allem ist: Denn ohne Gottes Wirken kann nichts bestehen. Wie es in der Bibel im Buch der Weisheit heißt: „Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben / oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre?“
Haben wir je an das gedacht? Ich bin, weil mich Gott gewollt hat. Franziskus hat sich nicht einfach hingesetzt, um den Sonnengesang zu schreiben. Es die Frucht seiner Betrachtungen, seiner Beobachtungen sowie Erfahrung mit und von Gott.
Wir wollen jetzt einmal die Augen schließen und uns dessen bewusstwerden: Ich bin, weil Gott mich gewollt hat und will. Ich bin aus seiner Liebe erschaffen und in bzw. von ihr getragen und umgeben. Es tut einfach gut, das zu erfahren und zu spüren.
Ähnlich dem Herzensgebet, wollen wir einfach mit dem Atem wiederholen: Herr, ich bin, weil du mich liebst und erhältst.
Kurze Impulsfragen:
- Wofür könnte ich derzeit Gott in meinem Leben preisen?
- Kann ich mich selbst schätzen und erkennen, was Gott in und durch mich geschaffen hat?
- Begegne ich meinen Mitmenschen in dieser Wertschätzung?
Flyer Übersicht Sonnengesangsweg
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